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Mit Pauke und Kochlöffel durch die Welt

Die Mittelstufenschülerinnen und -schüler, die nicht im Skilager waren, nahmen vom 1. - 5. März an einer Projektwoche zum Jahresthema Musik und Bewegung teil. In dieser Projektwoche wurde gekocht, getanzt, gesungen und auf verschiedenen Schlaginstrumenten gespielt. Unter der Leitung der Lehrpersonen und der Musikgruppe SSASSA (eine multikulturelle Gruppe) erlebten alle eine tolle Woche. Schülerinnen und Schüler berichten:


Eröffnungskonzert
Zu Beginn der Projektwoche spielte die Band SSAASSA der ganzen Mittelstufe ein grosses Konzert vor. Die drei Musiker und die indische Tänzerin sorgten für Unterhaltung. Einer der Musiker kam extra aus Indien in die Schweiz und spielte eines der schwierigsten Taktinstrumente, die Tabla (ein nordindisches Schlaginstrument, das aus einer kleineren und einer grösseren Trommel besteht). Zwischendrin zeigten sie uns ein paar ganz besondere Instrumente, wie zum Beispiel die Darabuka, den Dudelsack, das Saxofon, die beiden Tablas und das Robifon. Wir gerieten richtig ins Staunen als die Tänzerin drei Ringe auf den Boden legte, die sie dann kopfüber mit Augen und Mund aufhob. Im Laufe der Zeit sangen zwei der Musiker Lieder in verschiedenen Sprachen. Die Eröffnungsfeier der Projektwoche war jedenfalls ein Riesenspass.



Perkussion Projektwoche MS

Perkussion mit Saxofon


Indische Tänze

Workshops mit SASSA
Während der ganzen Woche besuchten wir verschiedene Workshops.
Perkussion: Wir hatten fast jeden Tag Perkussion mit Maren, einem vom SSASSA Team. Mit arabischen Darabuka, Schellentamburin und Früchteshakern ging es rhythmisch durch die Woche. Die Shaker waren in Apfel-, Bananen-, Ananas- und Gurken-Formen und waren gefüllt mit kleinen Steinen und Kernen. Der Ton hörte sich wie eine Rassel an. Maren begleitete uns dazu mit seinem Saxofon. Das machte uns Spass.
Tanz und Gesang: Mit zwei Personen aus Indien hatten wir Tanzen. Die Inderin Lakschmi brachte mit uns viele verschiedene Übungen zum Tanzen bei und der Musiker Rais spielte dazu mit dem Tabla. Um Tabla zu spielen braucht man keine Noten, die Musik wird immer vom Vater zum Sohn weitergegeben. Lakschmi tanzte dazu. Sie konnte auch zu den Worten, die Rais auf indisch sprach, tanzen. Zum Tanzen trug die Inderin ein Kleid (Sari) das aus zwei Teilen bestand, einem Oberteil und einem Rock, sowie ein Kopftuch (Pashmina). An den Füssen trug sie viele Glöckchen, die auf eine lange Schnur aufgefädelt waren, welche sie um das Fussgelenk wickelte. Wenn sie nun mit den Füssen auf den Boden stampfte, gab es einen Takt. Auch wir Mädchen kleideten uns mit Röcken und Tüchern orientalisch ein. Lakschmi zeigte uns Tanzschritte und Bewegungen vor und wir machten sie nach. Es war interessant, dass der Tanz so anders ist als in der Schweiz. Singen: Christian Fotsch machte mit uns das Singen. Wir lernten viele Lieder in verschiedenen Sprachen, z.B. Atla Atla (arabisches Ferienlied), Ani mori nuse (albanisches Hochzeitslied), Ne dolazi (bosnisches Liebeslied) usw. Christian sang uns auch sein selbst geschriebenes Lied vor, es heisst „Kaugummistiefel“ und tönt lustig. In dem Lied geht es um einen Jungen, der bei den Schulreisen immer der letzte war, weil seine Gummistiefel auf der Strasse klebten, bis eine gute Fee ihm einen Wunsch erfüllte. Dies war ein fliegender Teppich, mit dem er überall hinflog und viele Abenteuer erlebte. Das ist ein sehr, sehr, sehr lustiges Lied.

Schellenbaum basteln

Musikinstrumente und Dekorationen basteln
Unter Anleitung unserer Lehrerinnen und Lehrer stellten wir Musikinstrumente und Dekorationen her.
Robifon: Einige bastelten ein Robifon. Dieses Instrument imitiert einen Dudelsack. Es besteht aus einem 30 cm langem Elektrikerrohr, in welches ein kleineres und dünneres Röhrchen kommt. Anstelle einer Membran kommt ein gespannter Ballon drüber. In einen Küchenhandschuh werden zwei Löcher hinein geschnitten und der untere Teil wird zugebunden. Eines der beiden Löcher wird am Robifon befestigt und eines an einem Ventil. Nun muss man nur den Handschuh aufblasen und schon tönt dieses sonderbare Instrument. Der Ton ist etwa der gleiche wie von einem Dampfer. Es machte uns grossen Spass das Robifon zu spielen.
Schellenbaum: Zuerst bildeten wir Zweiergruppen. Die dickere Holzlatte zersägten wir in zwei Teile, die dünnere in vier. Danach schraubten wir die zwei kürzeren Holzstücke waagrecht gegenüber auf das längere. Als wir damit fertig waren, bohrten wir Löcher und spannten Draht. Doch zuvor mussten wir Flaschendeckel auf den Draht fädeln. Nun konnten wir mit den fertigen Schellenbäumen rhythmisch auf den Boden klopfen oder in der Luft rasseln.
Flaggen: Wir gestalteten viele Flaggen für den Einmarsch am Schlussfest. Wir durften die Flaggen frei nach unserer Fantasie gestalten. Zuerst fertigten wir einen Entwurf an. Dann verwirklichten wir ihn mit Wasserfarben, Formen und viel Klebeband. Am Schluss kamen verschieden Flaggen heraus z.B. Sterne, Monde, Zebrastreifen, Blumen usw.
Kochen: Wir bereiteten viele verschiedene Esswaren (Fingerfood) nach den Rezepten aus anderen Ländern für das Schlussfest zu z.B. mit Marzipan gefüllte Datteln. Einige Eltern luden Kinder zu sich ein, um bei ihnen Essen zu kochen. Dieses Essen verkauften wir am Schlussfest. Mit dem Erlös werden wir einen Teil der Projektwoche finanzieren.

Schlussfest
Einen gelungenen Abschluss fand die Projektwoche am Freitagabend mit unserem grossen Schlussfest. Wir entführten die vielen Gäste mit fetzigen Liedern, rhythmischen Klängen, orientalischen Tänzen und dem feinen Buffet in verschiedene Länder.

Alexander, Alexandra, Dave, Jasmin, Joel, Louis
unter der Leitung von Doris Vogel, Förderlehrerin



Einzug mit Flaggen und Musik

Einzug am Schlussfest mit Flaggen und Musik.


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